Voraussetzungen
- Die grundlegenden Ausweich- und Fahrregeln aus Einführung in die COLREGs und COLREGs: Regeln und Lichter.
- Wo statt der internationalen Regeln die US Inland Rules gelten, aus US-Binnenschifffahrtsregeln (Inland Navigation Rules).
- Wie man ein UKW-Funkgerät und den US-Kanalplan nutzt, aus UKW-Funk und Notrufe in den USA.
Lernziele
Diese Lektion behandelt den Teil „das Wasser teilen“ des Standards ASA 101 Keelboat Sailing 1 und die belebteren Häfen, denen du in ASA 103 Coastal Cruising begegnest. Am Ende kannst du:
- Erklären, was die Regeln 9 und 10 von einem kleinen Segelboot in einem US-Fahrwasser oder Verkehrstrennungsgebiet verlangen.
- Schlepper und Leichter bei Nacht erkennen und nie zwischen einem Schlepper und seinem Anhang hindurchfahren.
- Den toten Winkel und den Bremsweg eines Schiffs in deine Planung einbeziehen.
- Den VTS-Kanal und Kanal 13 nutzen.
- Den gesetzlichen Abstand zu Schiffen der US Navy einhalten.
- Eine Taucherflagge (Diver-down) von der Flagge Alpha unterscheiden.
Enge Fahrwasser und Verkehrstrennungsgebiete
Regel 9 (enge Fahrwasser). In einem engen Fahrwasser oder einer Fahrrinne halte dich so weit an der Steuerbordseite, wie es sicher möglich ist. Zwei Teile von Regel 9 sind für ein kleines Segelboot am wichtigsten:
- Ein Fahrzeug unter 20 Metern Länge oder jedes Segelfahrzeug darf ein Fahrzeug nicht behindern, das nur innerhalb des Fahrwassers sicher fahren kann.
- Kein Fahrzeug darf ein Fahrwasser queren, wenn es dadurch ein Fahrzeug behindert, das nur das Fahrwasser benutzen kann.
„Nicht behindern“ ist stärker als „ausweichen“. Es bedeutet, dass du so früh handelst, dass das Schiff deinetwegen nie Kurs oder Fahrt ändern muss. Zu warten, bis man sich nahe ist, und dann als Segelfahrzeug Vorfahrt zu beanspruchen, ist genau das, was Regel 9 verbietet.
In der Praxis segelst du knapp außerhalb des betonnten Fahrwassers, wenn die Karte genug Wassertiefe zeigt, was in vielen US-Häfen der Fall ist.
Wenn ein Schiff im Zweifel ist, was du vorhast, gibt es vielleicht fünf oder mehr kurze, schnell aufeinanderfolgende Töne. Das ist das Zweifel- oder Warnsignal (Regel 34(d)). Versteh es als „Geh mir sofort aus dem Weg“ und mach eine große, deutliche Kursänderung.
Regel 10 (Verkehrstrennungsgebiete). Ansteuerungen wie New York, Boston, die Chesapeake Bay, San Francisco und Los Angeles-Long Beach haben Verkehrstrennungsgebiete (VTG): einlaufende und auslaufende Einbahnwege mit einer Trennzone dazwischen, in NOAA-Karten magentafarben dargestellt.
- Ein Segelfahrzeug oder jedes Fahrzeug unter 20 Metern darf ein Maschinenfahrzeug, das einem Einbahnweg folgt, nicht behindern.
- Wenn du einen Einbahnweg queren musst, tu es mit einem Kurs, der so weit wie möglich im rechten Winkel zur allgemeinen Verkehrsrichtung liegt, und quere zügig.
- Halte dich aus der Trennzone heraus, außer um sie zu queren oder in einem Notfall.
- Kleine Boote und Segelfahrzeuge dürfen die Küstenverkehrszone nutzen, die für dich ohnehin meist der bessere Ort ist.
In einem Fahrwasser oder einem Einbahnweg ist das Schiff dasjenige, das nicht ausweichen kann, also weichst du aus.
Schlepper, Leichter und Schleppleinen
Schlepper und Leichter (Barges) gibt es überall in US-Gewässern. Sie sind langsam, nachts schwer zu deuten und sehr gefährlich, wenn man sie an der falschen Stelle passiert.
Die Schleppleine. Ein Schlepper, der achteraus schleppt, kann eine lange Trosse zwischen sich und dem Leichter haben. Ihre Mitte hängt oft unsichtbar unter der Oberfläche durch und kommt dann ohne Vorwarnung steif. Fahre nie zwischen einem Schlepper und seinem Anhang hindurch. Passiere hinter dem Leichter, mit gutem Abstand, oder warte. Ein Segelboot, das von einer Schlepptrosse erfasst wird, kann kentern oder unter den Leichter gezogen werden.
Tagsignale. Ist der Schleppverband länger als 200 Meter, zeigt der Schlepper einen schwarzen Rhombus dort, wo er am besten zu sehen ist. Der Leichter zeigt ebenfalls einen.
Lichter bei Nacht. Das Schlepplicht ist gelb und scheint wie ein Hecklicht nach achtern.
| Was du siehst | Bedeutung |
|---|---|
| Zwei weiße Topplichter senkrecht übereinander, Seitenlichter, Hecklicht, gelbes Schlepplicht über dem Hecklicht | Schlepper schleppt achteraus, Schleppverband 200 m oder kürzer |
| Drei weiße Topplichter senkrecht übereinander, dazu das Obige | Schlepper schleppt achteraus, Schleppverband länger als 200 m |
| Seitenlichter und ein Hecklicht weit achteraus vom Schlepper | Der geschleppte Leichter |
| Zwei weiße Topplichter, Seitenlichter und (Inland Rules) zwei gelbe Schlepplichter senkrecht übereinander achtern | Schlepper schiebt voraus oder schleppt längsseits |
| Seitenlichter ganz vorn und ein gelbes Funkellicht, das etwa einmal pro Sekunde am Bug blitzt | Leichter, der voraus geschoben wird (besonderes Funkellicht nach den Inland Rules) |
Wenn du übereinanderstehende weiße Topplichter siehst, such hinter dem Schlepper nach dem Anhang, bevor du entscheidest, wo du passierst. Ein gelbes Funkellicht vor einem Schlepper markiert den Bug eines Leichters, der weit vor den eigenen Lichtern des Schleppers liegen kann.
Ein geschobener Leichter kann ein kleines Boot vor dem Steuerhaus des Schleppers verbergen. Gib Schleppverbänden so viel Raum wie einem Schiff.
Schiffe: tote Winkel und Bremswege
Der tote Winkel. Von der Brücke eines beladenen Containerschiffs oder Tankers verdecken Bug und Ladung das Wasser voraus auf lange Distanz. Lotsenbehörden warnen, dass er Hunderte von Metern reichen kann, auf einem Schiff mit Deckscontainern noch mehr. Ein kleines Segelboot dicht voraus kann von der Brücke aus völlig unsichtbar sein.
Eine gute Faustregel: Wenn du die Brückenfenster des Schiffs nicht sehen kannst, können die Leute auf der Brücke dich nicht sehen.
Aufstoppen und Drehen. Die kanadische Pacific Pilotage Authority gibt an, dass ein großes Schiff bis zu zwei Seemeilen zum Aufstoppen brauchen kann. In einem Fahrwasser kann es womöglich gar nicht drehen.
Geschwindigkeit. Bei 15 Knoten erreicht dich ein Schiff in zwei Meilen Entfernung in acht Minuten.
Was zu tun ist:
- Achte früh auf Schiffe. Nimm eine Reihe von Kompasspeilungen oder nutze die AIS-Zieldaten deines Plotters. Eine Peilung, die sich nicht ändert, bedeutet Kollisionsgefahr.
- Quere hinter dem Schiff, nicht davor, wann immer du kannst.
- Mach eine große, frühe Kursänderung, damit die Brücke sieht, was du tust. Kleine Änderungen sind von einem Schiff aus nicht zu erkennen.
- Leuchte nachts mit einem hellen Licht auf deine Segel, wenn du meinst, dass ein Schiff dich nicht gesehen hat.
- Bleib bei schlechter Sicht aus dem Fahrwasser heraus. Radar kann eine kleine Yacht bei Regen oder Seegang übersehen.
Verkehrsleitstellen (VTS)
Ein Vessel Traffic Service (VTS) ist eine Verkehrsleitstelle der Coast Guard für einen belebten Hafen. Sie überwacht die Schifffahrt mit Radar, AIS und Kameras und spricht per UKW mit den Schiffen. Die Vorschriften stehen in 33 CFR Part 161.
Zu den US-VTS-Gebieten gehören New York, Houston-Galveston, Los Angeles-Long Beach, San Francisco, Puget Sound, Buzzards Bay und der Lower Mississippi. Jedes hat eigene UKW-Kanäle, die in den Vorschriften und im Coast Pilot aufgeführt sind: San Francisco und Puget Sound nutzen zum Beispiel für einen Großteil ihres Gebiets Kanal 14.
Wer teilnehmen muss. VTS-Teilnehmer sind Maschinenfahrzeuge von 40 Metern oder mehr, Schleppfahrzeuge von 8 Metern (etwa 26 ft) oder mehr und Fahrzeuge, die für die gewerbliche Beförderung von 50 oder mehr Fahrgästen zugelassen sind. Ein Freizeitsegelboot ist normalerweise kein VTS-Teilnehmer und muss sich nicht anmelden.
Warum du trotzdem mithören solltest. Auf dem VTS-Kanal hörst du, wie Schiffe melden, wo sie sind und wohin sie fahren; so erfährst du, was gleich um die Ecke kommt.
Brücke-zu-Brücke-Funk: Kanal 13
Nach dem Vessel Bridge-to-Bridge Radiotelephone Act (33 CFR Part 26) müssen folgende Fahrzeuge in US-Gewässern ein Funkgerät auf der Brücke haben und auf Anrufe zur Sicherheit der Schifffahrt hören:
- Maschinenfahrzeuge von 20 Metern oder mehr;
- Fahrzeuge von 100 BRZ (gross tons) oder mehr, die gewerblich Fahrgäste befördern;
- Schleppfahrzeuge von 26 ft oder mehr;
- Bagger und schwimmende Geräte, die in oder nahe einem Fahrwasser arbeiten.
In den meisten US-Gewässern ist dieser Hörkanal 13. Auf Teilen des Lower Mississippi wird stattdessen Kanal 67 genutzt.
Wann du ein Schiff anrufst. Wenn du nicht sicher bist, ob das Schiff dich gesehen hat, oder nicht erkennen kannst, was es vorhat, ruf es auf 13 an. Nutze seinen AIS-Namen oder beschreib es über seine Position: „Outbound container ship off buoy 12, this is sailing vessel Osprey, the sailboat on your starboard bow.“ (Auslaufendes Containerschiff bei Tonne 12, hier Segelfahrzeug Osprey, das Segelboot an Ihrem Steuerbordbug.) Vereinbart in klarer Sprache, wie ihr aneinander vorbeifahrt.
Fasse dich kurz und nutze 13 nie für Plaudereien. Meist ist es am besten, dich so frei zu halten, dass der Anruf gar nicht nötig ist.
Schutzzonen um Marineschiffe
Schiffe der US Navy in US-Gewässern sind durch eine Sicherheitszone geschützt, die in 33 CFR Part 165, Subpart G festgelegt ist.
- Eine Naval Vessel Protection Zone ist ein Bereich von 500 Yards um jedes US-Marineschiff, das länger als 100 ft ist.
- Innerhalb von 500 Yards musst du mit der geringsten Fahrt fahren, die zum Halten eines sicheren Kurses nötig ist, und alle Anweisungen des Schiffs oder seiner Patrouillenboote befolgen.
- Du darfst dich ohne Erlaubnis nicht auf weniger als 100 Yards nähern. Wenn die Fahrregeln dich zwingen, näher heranzukommen, frag auf UKW-Kanal 16 nach: Ruf die Coast Guard, die offizielle Patrouille oder das Marineschiff.
Marineschiffe werden oft von Patrouillenbooten begleitet. Tu sofort, was sie sagen. Andere Sicherheitszonen, etwa um Kreuzfahrtschiffe, Tanker oder Stützpunkte, werden in den Local Notice to Mariners veröffentlicht.
Taucher und ihre Flaggen
Zwei verschiedene Flaggen bedeuten „Taucher unten“. Halte von beiden reichlich Abstand und fahre langsam, wenn du vorbei musst.
| Flagge | Woher sie stammt | Was sie bedeutet |
|---|---|---|
| Flagge Alpha: blau-weiß, mit Schwalbenschwanz | Navigation Rules (Regel 27) und das Internationale Signalbuch | „Ich habe Taucher unten; halte dich bei langsamer Fahrt gut frei.“ Sie kennzeichnet ein manövrierbehindertes Fahrzeug. Auf einem kleinen Tauchboot verlangen die Regeln eine starre Nachbildung von mindestens 1 Meter Höhe. |
| Taucherflagge (Diver-down): rot mit weißem Diagonalstreifen | Bundesstaatliches Recht in den meisten US-Bundesstaaten | Kennzeichnet den Bereich, in dem Taucher oder Schnorchler im Wasser sind. Sie kann an einem Boot oder an einem Schwimmer gesetzt sein. |
Die Bundesstaaten legen eigene Regeln für die rote Flagge fest, auch dazu, wie weit Boote Abstand halten müssen. Der Abstand ist von Staat zu Staat verschieden; prüfe also die örtlichen Regeln dort, wo du segelst. Nachts zeigt ein manövrierbehindertes Tauchboot die Rundumlichter Rot-Weiß-Rot.
Taucher tauchen ohne Vorwarnung auf. Fahr langsamer, achte auf Luftblasen und Köpfe und passiere mit großem Abstand.
Fähren
Fähren wie die Staten Island Ferry oder die Washington State Ferries haben nach den Regeln keine besondere Vorfahrt. Aber sie sind schnell, fahren häufig und oft in engen Gewässern; behandle sie deshalb wie Schiffe.
- Präge dir die Routen aus der Karte ein und beobachte die Anleger auf Abfahrten.
- Rechne damit, dass eine Fähre ohne große Vorwarnung aus ihrem Anleger ablegt und scharf dreht.
- Ankere nie und drehe nie bei in einer Fährroute.
Beispiel mit Lösungsweg: Ein belebtes Fahrwasser queren
Du segelst quer über ein ausgebaggertes Schifffahrtsfahrwasser zu einem Ankerplatz auf der anderen Seite. Es ist ein klarer Nachmittag mit 12 Knoten Wind von querab.
- Vor dem Queren: Du schaust in beide Richtungen das Fahrwasser entlang. Das AIS auf deinem Plotter zeigt einen einlaufenden Autotransporter in drei Meilen Entfernung mit 14 Knoten und einen Schlepper, der etwa eine Meile entfernt einen Leichter auslaufend schiebt.
- Zeitplanung: Das Fahrwasser ist 600 Yards breit und du fährst 5 Knoten, du brauchst also etwa vier Minuten. Der Autotransporter ist in etwa 13 Minuten da.
- Der Schlepper: Er ist näher und langsamer. Seine Peilung steht. Du beschließt zu warten und hinter ihm zu queren.
- Das Queren: Sobald der Schlepper vorbei ist, querst du im rechten Winkel, mit laufendem Motor als Reserve, falls der Wind nachlässt.
- Am Funkgerät: Du hörst abwechselnd 16 und 13 (Scan). Du musst nicht anrufen, weil du dich gut frei hältst.
- Auf der anderen Seite: Du bemerkst nahe dem Ankerplatz eine rote Flagge mit weißem Streifen an einem Schwimmer und hältst großen Abstand.
Häufige Fehler
- Mitten im Fahrwasser segeln, weil „Segel Vorfahrt hat“.
- Zwischen einem Schlepper und seinem Anhang hindurchfahren, besonders nachts, wenn der Anhang unbeleuchtet oder schwer zu sehen ist.
- Vor einem Schiff queren, „weil die Zeit gerade noch reicht“.
- Beim Beobachten eines Navy-Schiffs auf weniger als 100 Yards herantreiben.
- Die Flagge Alpha mit der roten Taucherflagge verwechseln oder glauben, nur eine von beiden sei wichtig.
Zusammenfassung
- In engen Fahrwassern und Einbahnwegen dürfen kleine Boote und Segelfahrzeuge Schiffe, die das Fahrwasser nicht verlassen können, nicht behindern.
- Ein gelbes Schlepplicht über dem Hecklicht bedeutet einen Schlepper, der achteraus schleppt. Such den Anhang und fahre nie dazwischen hindurch.
- Schiffe haben voraus lange tote Winkel und brauchen bis zu zwei Meilen zum Aufstoppen. Quere hinter ihnen und mach große, frühe Kursänderungen.
- Hör in belebten Häfen den VTS-Kanal mit und ruf große Fahrzeuge im Zweifel auf 13 an.
- Halte mindestens 100 Yards Abstand zu Schiffen der US Navy und fahre innerhalb von 500 Yards langsam.
- Die Flagge Alpha kennzeichnet ein Tauchfahrzeug. Die rot-weiße Flagge kennzeichnet Taucher im Wasser. Halte dich von beiden frei.
Kontrollfragen
- Du segelst ein enges Fahrwasser hinauf, und hinter dir kommt ein Tanker. Wer muss handeln? Du. Ein Segelfahrzeug darf ein Fahrzeug, das nur innerhalb des Fahrwassers sicher fahren kann, nicht behindern.
- Nachts siehst du zwei weiße Topplichter senkrecht übereinander und ein gelbes Licht über dem Hecklicht. Was ist das, und wonach solltest du suchen? Ein Schlepper, der achteraus schleppt. Such achteraus von ihm nach dem Anhang und fahre nie zwischen beiden hindurch.
- Welche Fahrzeuge müssen in US-Gewässern auf Kanal 13 hören? Maschinenfahrzeuge von 20 m oder mehr, Fahrgastschiffe von 100 BRZ oder mehr, Schleppfahrzeuge von 26 ft oder mehr und bestimmte Bagger.
- Wie nah darfst du einem US-Marineschiff ohne Erlaubnis kommen, und wie bittest du darum, näher heranzukommen? Nicht näher als 100 Yards. Frag auf UKW-Kanal 16 nach. Innerhalb von 500 Yards mit geringster Fahrt fahren.
- Was ist der Unterschied zwischen der Flagge Alpha und der roten Taucherflagge? Die Flagge Alpha ist ein Schifffahrtssignal für ein durch Taucharbeiten manövrierbehindertes Fahrzeug. Die rot-weiße Flagge kennzeichnet nach bundesstaatlichem Recht Taucher im Wasser.
Quellen
- https://www.navcen.uscg.gov/navigation-rules-amalgamated
- https://www.law.cornell.edu/cfr/text/33/26.03
- https://www.law.cornell.edu/cfr/text/33/161.12
- https://www.law.cornell.edu/cfr/text/33/161.16
- https://www.law.cornell.edu/cfr/text/33/165.2015
- https://www.law.cornell.edu/cfr/text/33/165.2025
- https://app-ppa.gc.ca/standard/pilotage/2019-07/PPA%20Safe%20Navigation%202019%20Web%20E.pdf