Rigging

Genua

Auch bekannt als: Genuafock

Definition

Ein großes Vorsegel, das über den Mast überlappt. Übliche Größen: Genua 1 (größte, leichter Wind), Genua 2, Genua 3 und Genua 4 (kleinste, starker Wind).

Genua in der Praxis

Eine Genua ist jedes Vorsegel, das groß genug ist, um den Mast zu überlappen, angegeben in Prozent des Vorsegeldreiecks (eine 135-%-Genua reicht 35 % weiter nach achtern als der Mast). Die meisten Fahrtenyachten fahren sie auf einer Rollreffanlage, sodass sie bei zunehmendem Wind teilweise eingerollt werden kann.

Da das Schothorn achterlich des Mastes liegt, laufen die Schoten einer Genua außerhalb der Wanten zu einer Schiene auf dem Seitendeck. Verschiebst du den Holepunkt nach vorn oder achtern, änderst du das Twist des Segels.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen einer Genua und einer Fock?
Eine Fock überlappt den Mast nicht, eine Genua schon. Genuas geben bei Leichtwind mehr Kraft, sind aber schwerer zu wenden, weil das Segel um den Mast gezogen werden muss.
Kann man eine Genua reffen?
Mit einer Rollreffanlage ja: Du rollst einen Teil davon ein. Das Segel verliert stark eingerollt etwas an Form, deshalb haben Boote für Schwerwetter oft eine separate kleinere Fock.

Weitere Rigging-Begriffe

Ratgeber und Tools zu Genua