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Zwölftelregel

Definition

Faustregel dafür, wie eine Tide in sechs Stunden steigt oder fällt: 1, 2, 3, 3, 2 und 1 Zwölftel des Tidenhubs in den aufeinanderfolgenden Stunden.

Zwölftelregel in der Praxis

Die Zwölftelregel geht davon aus, dass die Gezeit in der ersten Stunde um 1/12 ihres Tidenhubs steigt oder fällt, in der zweiten um 2/12, in der dritten und vierten um 3/12, in der fünften um 2/12 und in der sechsten um 1/12.

Beispiel: Bei 6 Metern Tidenhub steigt die Gezeit in aufeinanderfolgenden Stunden um 0,5 m, 1 m, 1,5 m, 1,5 m, 1 m und 0,5 m. Das ist eine schnelle Schätzung; Gezeitenkurven sind genauer, besonders bei unregelmäßigen Gezeiten.

Häufige Fragen

Funktioniert die Zwölftelregel überall?
Nein. Sie setzt eine regelmäßige Sechs-Stunden-Gezeit voraus. Orte wie der Solent mit doppeltem Hochwasser brauchen die Gezeitenkurve.
Wie weit ist die Gezeit nach drei Stunden gestiegen?
Um den halben Tidenhub: 1 + 2 + 3 = 6 Zwölftel.

Siehe es in der Praxis

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